Zwischen den Welten

Ich bin ein Wendekind. Im Osten aufgewachsen, mit 19 in den Westen gegangen und dort nie ganz angekommen. „Zwischen den Welten“ verbindet autobiografische Texte mit dokumentarischen Fotografien und erzählt von Kindheit, Identität und den Spuren der Wendezeit.

Es sind Momentaufnahmen meines Lebens zwischen Ost und West, geprägt von Heimat, Entfremdung und dem Versuch, Zugehörigkeit zu finden. Die Texte – mal poetisch, mal nüchtern – verhandeln Erinnerungen an erste Lieben, familiäre Erwartungen und gesellschaftliche Brüche. Fotografien ergänzen die Worte, verstärken oder brechen sie. Gemeinsam ergeben sie ein komplexes Mosaik – persönlich, fragmentarisch, und gleichzeitig ein Spiegel einer wenig beachteten Nachwendegeneration.

 

 

ENG:

„Between Worlds“ combines autobiographical texts with documentary photographs and tells stories of childhood, identity and the traces left by the fall of the Berlin Wall. These are snapshots of a life between East and West, shaped by home, alienation and the search for belonging. The texts – sometimes poetic, sometimes sober – deal with memories of first loves, family expectations and social upheavals. Photographs complement the words, reinforcing or contradicting them. Together they form a complex mosaic – personal, fragmentary, and at the same time a mirror of a generation that has received little attention since the fall of the Berlin Wall.

 

 

Ausstellungsansichten / Exhibition views